Female Future Force Day 2018 - Wenn du eine neue Perspektive für dein Leben sucht, dann darfst du das hier nicht verpassen

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Der Female Future Force Day ist mit dem Anspruch gestartet ein Festival für neue Perspektiven zu sein. Das Konzept Festival meets Conference ist aufgegangen. Für mich war es ein Tag, der mich inspiriert hat und mich aber auch nachdenklich hinterlassen hat. Der FFFDay war eine Veranstaltung, die gefühlt zu 98 % von Frauen besucht war und auf der auch fast nur Rednerinnen auf der Bühne waren. Der Veranstaltungsort, das Funkhaus direkt an der Spree mit den verschiedenen Räumen und einer tollen Architektur irgendwo zwischen Mad Man und Instagram Props, war von vorne bis hinten super stylish und hat mich schon beim Eintreffen begeistert. Diese Begeisterung hat sich durch den ganzen Tag gezogen, auch wenn ich zwischendurch zugegebener Maßen davon genervt war, das es Probleme gab in einzelne Sessions hereinzukommen und sich überall lange Warteschlangen gebildet hatten. Die Atmosphäre, der Look & Feel des gesamten Ortes und die Menschen um mich herum, waren aber so positiv, dass es einfach war, die gute Laune zu behalten und sich entsprechend auf etwas Neues einzulassen. Ich schätze, der Fakt, das mein ursprünglicher Plan nicht umzusetzen war, hat mich einfach zu den Vorträgen geführt, die jetzt genau richtig für mich waren.
 

Die Zukunft ist nicht aufzuhalten, aber wir sollten sie mit gestalten
— Miriam Meckel

Where is my mind? Über Brainhacking und Selbstoptimierung

Eingestiegen bin ich mit einem Vortrag von Miriam Meckel, der gleich zu Beginn schon meinen Wunsch verstärkt hat, viele Leute wach zu rütteln und ihnen zu zeigen, dass es nicht okay ist einfach so weiter zu machen wie bisher.

Miriam Meckel hat über die Entwicklung der Technologie, künstliche Intelligenz und die Entwicklung zwischen Mensch und Maschine gesprochen. Sie meint, dass in dem neuen Zeitalter das Gehirn zum Schauplatz des neuen Wettbewerbs werden wird. Miriam Meckel sagt "Wir leben in einem Zeitalter der Elektromobilität und der Zwang zur Unterwerfung und der Optimierung wird sich dadurch verstärken. Wir Menschen gleichen uns immer mehr der Maschine an um im Wettbewerb mithalten zu können.“ Dabei verwendet sie den Begriff des Neurokapitalismus für die permanente Selbstoptimierung, der wir uns in der Zukunft stellen müssen. Wow, das war Mindblowing….
 

Mit Pillen, Elektroden und Implantaten setzt eine neue Industrie dazu an, das Gehirn als Ressource für die nächste Welle des Fortschritts zu erobern.
— #FFFDay

Mein kleines Blogger-Gehirn hat natürlich sofort begonnen darüber nachzudenken, wie diese Entwicklung und Erkenntnis zusammenpasst mit meinen Themen der Neo-Ökologie und Next-Economie. Denn vieles was in diesem Zusammenhang an Technik und Datenvolumen verarbeitet wird, verbraucht unwahrscheinlich wertvolle Rohstoffe und Ressourcen. Es spaltet auch die Menschen immer mehr in Leute, die es sich leisten können und die Menschen, die Frau Meckel provokativ „Gehirn Hartz IV“ nennt, da sie es sich nicht leisten können, teure Technologie zu kaufen. Das ist nicht die Zukunft, die ich mir unbedingt für meine Kinder und Enkel wünsche. Ich bin fasziniert von dem, was ich da höre und von der Technik und deren Möglichkeiten im medizinischen Bereich und der Wissenschaft, aber in mir wächst auch der Wunsch, dass wir als Gesellschaft viel stärker an solch einer Entwicklung teilnehmen und sie aktiv mit gestalten, als einfach immer nur etwas vorgegeben zu bekommen. Das liegt aber an uns. Wir müssen aktiv werden. Die Zukunft ist nicht aufzuhalten, aber wir sollten sie mit gestalten.

Kaum hatte ich die erste Session im Ansatz verdaut, ging es schon weiter mit einem Interview mit Katja Ohly-Nauber, Leiterin Marketing-Kommunikation Mercedes-Benz Deutschland. Danke, liebe Frau Ohly-Nauber, sie haben mir so aus dem Herzen gesprochen! In dem Interview ging es um ihren persönlichen Lebenslauf und den Spagat zwischen der Konzernkarriere bei Mercedes-Benz und parallel dem Aufbau ihres eigenen Unternehmens LaufMamaLauf.

Empowerment Talks: Der Tag, der mein Leben verändert hat

Zu hören, dass es funktioniert und das Frau Ohly-Nauber in ihrer Portfolio-Karriere genau mit den gleichen Themen und Gedanken zu kämpfen hat, die mir selbst öfter begegnen in meinen zwei Welten, hatte etwas sehr Befreiendes. Es ist möglich und das ist wichtig für alle unter euch, die auch neben der Festanstellung ein eigenes Unternehmen gründen wollen. Du kannst beide Welten miteinander verbinden und in beiden Bereichen sehr erfolgreich sein. Wir brauchen, vor allem als Frauen, kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn wir neben der Festanstellung noch ein eigenes Unternehmen und Familie haben. Genau wie Katja Ohly-Nauber kann man sich durch gute Planung und effizientes Arbeiten sehr wohl sich in allen Bereichen austoben und trotzdem auch mal alle Fünfe grade sein lassen und im Garten einfach mit einem Buch in der Sonne liegen. Um bei diesem Alltag aber nicht in ein Burn-out zu rutschen, ist aber auch wichtig sich nicht mit einem Perfektionsanspruch unter Druck zu setzen und die Dinge zu nehmen, wie sie manchmal kommen. Da ist er wieder: der Schubser in Richtung Achtsamkeit! Damit klappt es!

Die Themen Achtsamkeit, Erfolg, Herzenswunsch oder wie man ein Business nachhaltig aufbaut und als Marke etabliert, waren dann auch die Themen der Interviews, Vorträge und Diskussionen, die ich im Anschluss gehört habe. Jeder einzelne hat schon so viel Inspiration gegeben und Frauen, wie Anna Alex Mitgründerin von Outfittery, Katharina Kurz (Brlo), Anna Weilberg von Femtastics haben meinen Kopf mit neuen Ideen gefüllt und mir das Gefühl gegeben, dass es richtig ist, seinen eigenen Weg zu gehen. Es ist gut, wenn wir Frauen uns aktiv einbringen und damit auch unsere Gesellschaft immer mehr formen und beeinflussen.

Wie wird mein Unternehmen richtig groß?

Durch weiblich geführte Unternehmen, entstehen neue Arbeitszeitmodelle, es formen sich andere Unternehmenskulturen und neue Themen werden diskutiert. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir Frauen ehr etwas mit der neuen Art von Wohlstand, der Next Ökonomie, ohne das Wachstumsdilemma und Konsumzwang, zurechtkommen als die Männer. Sorry Guys! Bei uns Frauen geht es zum Glück nicht immer nur um höher, schneller, besser, weiter, sondern es geht um Mitgefühl, Achtsamkeit, Qualität der Beziehungen und die Zukunft unserer Familien. So richtig provokativ gesagt, die Visionen der Männer, die in Netzwerken der Macht entwickelt wurden, haben uns an einen Punkt gebracht, wo das Fortbestehen der Menschheit aufgrund von Umweltzerstörung und Klimawandel durch exzessives Wachstum gefährdet ist. Ich denke, mehr weiblicher Einfluss und Verbindung zwischen Natur und Mensch ist hier dringend notwendig.

Die Vision der Neo-Ökologie und des Megatrends Next-Ökonomie baut genau auf diesen gesellschaftlichen Veränderungen und Erkenntnissen auf. Es braucht neue unternehmerische Perspektiven, um Wachstum neu zu denken und sich auf die Ökonomie der Zukunft einzustellen. Dieses neue qualitative Wachstum wird aus einer Mischung von Ökonomie, Ökologie und gesellschaftlichem Engagement generiert. Mit genau diesen Themen beschäftigen sich die Frauen, die ich auch beim Female Future Force Day kennenlernen durfte und mit denen ich mich besonders verbunden gefühlt habe, da sie alle mein Herzensthema Nachhaltigkeit ansprechen.

So krempeln Social Businesses die Arbeitswelt um


Zum Beispiel das Netzwerk tbd.community. Ich habe mich mit Naomi Ryland unterhalten und ihre Idee von Nachhaltigkeit, sie hat mir tbd* vorgestellt, ein digitales Netzwerk für Weltverbesserer, das ich bisher noch nicht kannte. Bei tbd* erhalten alle Unterstützung, die sich für eine gerechtere, bessere Welt interessieren und diese gestalten möchten. Die Initiatoren von tbd*, was so viel heisst wie To Be Determined, wollen in einer gerechten und gleichberechtigten Welt leben, in der Rücksicht auf den Planeten und die Menschen darauf Key sind. Genau mein Thema und der einzige Weg in eine lebenswerte Zukunft, wie ich finde. Ich werde mich auf alle Fälle noch mehr damit beschäftigen und dich auch dem Laufenden halten.

Das zweite, super spannende Team habe ich von "Mein Grundeinkommen“ kennengelernt. Wusstest du, dass du über die Webseite www.mein-grundeinkommen.de die Chance hast, für ein Jahr lang ein Grundeinkommen zu gewinnen? Die nächste Verlosung findet am 18. September 2018 statt. Die Mission von Mein Grundeinkommen, basiert auf einer Erfahrung ihres Gründers Michael Bohmeyer, der diesen Betrag monatlich nach seinem Ausstieg aus einem Onlineshop erhalten hat, den er mitbegründet hatte. Durch die Summe, hat er selber erfahren, wie gut sich die finanzielle Freiheit anfühlt und wie sich die Kreativität dadurch wieder entfaltet. Durch Crowdfunding, wird jetzt monatlich ein Jahres-Grundeinkommen, also 12.000 EUR verlost. Was würdest du mit dem Geld machen? Würdest du es spenden oder eine Weltreise machen? Vielleicht ein Buch schreiben?

Wir erforschen das bedingungslose Grundeinkommen, führen die öffentliche Debatte und entwickeln die Plattform für eine progressive Bewegung. Unsere Vision fürs 21. Jahrhundert: Eine Gesellschaft, die sich für alle gut anfühlen kann.
— Mein Grundeinkommen

Diese Art von Unternehmen, wie tbd*, Mein Grundeinkommen, Soul Bottles oder Naturprodukte von I+M Kosmetik haben begonnen, eine neue Art des Wirtschaftens zu etablieren. Klar geht es auch um Gewinne und Einnahmen, denn ohne die kann kein Unternehmen überleben. Aber es geht nicht ausschließlich um Wachstum und Gewinnmaximierung, sondern es geht um Lebensqualität und den Einklang mit der Natur und uns Menschen.

Dieser Female Future Force Day hatte für mich persönlich auch viel mit Nachhaltigkeit zu tun, denn die Vision einer besseren Gesellschaft und der Next Ökologie braucht Fürsprecher und Visionäre in allen Bereichen. Wir brauchen Politikerinnen, die sich dem Thema annehmen, Gründerinnen, Frauen in Vereinen, der Pflege, Bildung, Handwerk und Industrie. Der FFF Day hat dieses Bandbreite an Frauen, mit ganz verschiedenen Hintergrund angesprochen und zusammengebracht. Es war inspirierend und mein Kopf ist gefüllt mit neuen Visionen und Ideen. Ich hoffe, es wird eine Fortsetzung in 2019 geben.

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