Du liebst Kürbis, dann musst du dieses Kürbis-Käsekuchen Rezept probieren

Vor kurzem bin ich auf dem Instagram Account von Vera @Nicestthings über einen Kürbiskäsekuchen gestolpert, den sie nach einem Rezept von Andrea von ZimtkeksundApfeltarte gebacken hatte. Da ich die Leidenschaft von beiden für Kürbis in allen Variationen teile musste dieser Kuchen einfach nachgebacken werden. Meine Familie ist genauso wie die Familie von Andrea nicht so ganz der Kürbisfan. Außer mit einer Ingwer-Chili-Kürbissuppe habe ich bisher noch keinen nennenswerten Zuspruch für Kürbis erhalten. Bis jetzt, denn dieser Kuchen wurde vom Liebsten sogar mit ins Büro genommen, um dem netten Kollegen daran teilhaben zu lassen.

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In den Versionen von Andrea und Vera sind allerdings einige Zutaten, die es so einfach unverpackt bzw. in der Plastikfrei-Version nicht gibt, weshalb ich das ganze etwas abgewandelt habe.

Pumkin-Cheesecake mit Knusperstreuseln nach einen Rezept von Zimtkeks&Apfeltarte

Zutaten für den Teig und Streusel

150g Mehl
100g Haferflocken
100g brauner Zucker
75g grob gemahlene Walnüsse
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer, 1/2 TL Kardamom, 1 Msp. Nelkenpulver, 1 Msp. Muskat
125g weiche Butter

Zutaten für die Füllung

400g Quark (gibt es im Glas) oder selbstgemachten Frischkäse
200g Kürbis Püree
2 Eier
100g brauner Zucker
1 TL Zimt
1 Prise Muskat

Zubereitung

  1. Zuerst den Kürbis zum Beispiel in einem Dampfgarer oder im Backofen weich garen und das Kürbisfleisch ohne Kerne und ohne Schale in eine Schüssel geben. Die 200g sind circa ein 1/4 Hokkaidokürbis. Das hängt aber stark von der Größe ab, soll aber heißen, wenn ihr nur noch einen Kürbisrest habt, reicht s völlig. Die Menge habe ich übrigens nach dem Garen abgewogen.

  2. Die Walnüsse aus den Schalen holen und im Blitzhacker relativ fein mahlen. Es ist okay wenn noch kleinere Stücke dabei sind. Das gibt ein bisschen mehr Knusper. Den braunen Zucker verwende ich ganz selten, weil es dafür keine gute, unverpackte Variante gibt. Aber ich habe braunen Würfelzucker gefunden, den es wenigstens in Papier verpackt gibt. Mein Blitzhacker leistet mir dafür immer super Dienste um aus den Würfeln dann feinen Rieselzucker zu machen.

  3. Wenn alle Zutaten vorbereitet sind, gehts los mit dem Teig und den Streuseln. Dazu 150g Mehl, 100g Haferflocken, 100g braunen Zucker, 75g gehackte Wallnüsse, 1 TL Backpulver und die Gewürze in einer Schüssel vermischen.

  4. Danach 125g weiche Butter in die Schüssel geben und zu einem krümeligen Teig verkneten. Die Hälfte vom Teig als Boden in die Backform drücken, den Rest für die Streusel zurückbehalten.

  5. Jetzt die 400g Quark, 200g Kürbispüree, 2 Eier, 100g braunen Zucker, Zimt und Muskat zu einer cremigen Masse verrühren.

  6. Die Kürbis-Quarkmasse auf den Boden in die Form gießen. Falls dein Teig recht flüssig ist und die Streuseln versinken würden, dann kannst du erst den Boden mit der Kürbismasse 20 Minuten bei 180 °C Ober- und Unterhitze backen. Ansonsten kannst du aber auch alles gleich fertig machen und den Kuchen samt Streuseln für 35-40 Minuten backen.

  7. Falls du die Streusel erst nach 20 Minuten auf die mittlerweile feste Kürbismasse gibst musst du den Kuchen danach noch ca. 15 Minuten backen.

  8. Abkühlen lassen! Ist wichtig, da dir sonst der ganze Kuchen ausläuft und erst wenn er kalt ist aus der Form nehmen. Fertig!

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Der Teig und die Füllung sind perfekt für eine normale, runde Springform ø24cm und wird wie gesagt bei 180°C, Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten gebacken. Ich habe, anders als Andrea und Vera auf das Vorbacken verzichtet und gleich den Teig und die Füllung samt Streuseln zusammen gebacken. Hat auch wunderbar geklappt. Wenn ihr einen knusperigen Boden mögt, dann ist das Vorbacken besser.


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Schreibt mal wie es Euch geschmeckt hat, wenn ihr den Kuchen getestet habt!




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